Die Stadt

Die Stadt als Depression und als utopischer Entwurf. Erfurt diagnostizieren, abschaffen, neu erfinden.
Die Stadt ist nicht bloß geografischer Ort, sondern existenzielle Kraft. Erfurt ist depressiv, aber auch das Material für eine Utopie. Die Stadt durchdringen, sie verändern — nicht indem man sie verlässt, sondern indem man sie radikal reformiert.
Aphorismen
Erfurt ist nicht melancholisch, Erfurt ist auf ganz brutale und banale Art depressiv. Die Abschaffung von Erfurt
Erfurt lässt Gedanken und Gefühle schrumpfen. Die Abschaffung von Erfurt
Weimar sollte die Landeshauptstadt werden und Erfurt ihr Parkplatz. Die Abschaffung von Erfurt
Würde ist neben Seife und Internet die allerwichtigste Erfindung der Menschheit. Die Abschaffung von Erfurt
Der Neoliberalismus hat die Städte in Märkte und Fuhrparks verwandelt, wir Jungen Europäer verwandeln sie zurück in Bibliotheken und Restaurants. Die Abschaffung von Erfurt
Der Sinn des Lebens ist, eine schöne Welt zu genießen und zu bewahren. Die Abschaffung von Erfurt
Blumenbeet
Eine weiße Flagge, getränkt in Tränen und Terpentin weht über den Erfurter Abend. Die Abschaffung von Erfurt
Die Stadt ist ein immer hellblauer werdender Kristall in meiner Stirn. Die Abschaffung von Erfurt
Ich spüre, wie Erfurt zu meiner Heimatstadt werden will, alles ruft Erinnerungen einer unbewiesenen Kindheit wach. Junischaum
Ich spreche all meinen Zauber über die Stadt. Morgenstimmung
Wenn man genug von mir in die Stadt pflanzt, verweichlicht die Garagen-Mentalität der Stadt. Die gute Routine in Halle
Lieder
Korrespondenz im Ewigen Mittag